Es war einmal – und wird immer so sein …
Die drei berühmten Worte tragen wesentlich mehr als nur eine Einleitung. Sie beschreiben einen Zustand, der nie an Gültigkeit verloren hat: Die Storys der Märchen spielen nicht in der Vergangenheit. Sie spielen in einem Bewusstsein, das sich verdichtet und wieder entfaltet. Jetzt. Immer wieder. In uns allen.
Schon unsere Urahnen haben das gewusst, und deshalb die Geschichten nicht aufgeschrieben, sondern erzählt. Von Mund zu Ohr. Als lebendige Weitergabe, nicht als Archiv. Was durch sich ständig ändernde Lebensumstände absolut Sinn macht, so konnten die Geschichten immer zur aktuellen Weltlage passend erzählt werden.
Und heute – sind wir richtig froh, dass verschiedene Menschen mit dieser sinnvollen Tradition gebrochen haben, und es deshalb doch aufgeschriebene Fassungen gibt, denn da wir Menschen das Erzählen der alten Weisheiten irgendwann aufgehört haben, wären die alten Schätze verloren gegangen.
Fragmentiertes Wissen aus der Bronzezeit
Allerdings sind es zumeist nur Fragmente, die weitergegeben wurden. Einzelne Elemente wurden entfernt, umgestellt, neu bewertet. Die Moral wurde den zeitgemäßen Lebensumständen entsprechend angepasst. Das Ziel war, wie es immer war, eine passendere Lehre. Das Ergebnis allerdings ist oft eine Geschichte, die das Original zum Teil sogar ins Gegenteil verkehrt. Was wir auf der großen Bühne des Lebens ebenfalls erkennen können – vieles scheint irgendwie auf dem Kopf zu stehen. Höchste Zeit also für einen erneuten Perspektivwechsel …
Gesucht und gefunden – Märchen und Mythen in ursprünglicher Form
Wir dragons graben in dieser Serie alte Märchen, Sagen und Mythen aus den Archiven, zu denen uns das Internet einen Zugang ermöglicht. Teilweise finden wir dabei richtiges Gold – Märchen und Legenden, die älter als 6000 Jahre sind. Oft unter anderen Namen und in veränderter Form noch heutzutage bekannt. Und die darin enthaltene, ursprüngliche Botschaft – brandaktuell.
Wir graben tiefer und schauen höher
Schon Albert Einstein hat seinerzeit den Eltern geraten, ihren Kindern Märchen vorzulesen, wenn sie intelligent werden sollten. Nicht Sachbücher oder Lernprogramme. Nein, die Märchen, denn er wusste es genau: Diese Geschichten beinhalten viel mehr, als auf den ersten Blick erkennbar scheint – sie transportieren Metabotschaften. Etwas, das nicht direkt ausgesprochen wird, aber trotzdem ankommt, denn unter der Oberfläche des Erzählten liegt eine Schicht, die das Bewusstsein direkt anspricht – ohne Umweg über den Verstand. Genau diese Schichten graben wir aus. Und schauen sie uns genauer an.
Die Vogelperspektive zeigt uns dabei ein anderes Bild als der Blick von unten. Metaphysisch gelesen hat eine Geschichte eine andere Bedeutung als physisch, wobei das keine Wertung sein soll – beide Lesarten sind gut, sie zeigen nur verschiedene Schichten derselben Wahrheit.
Und dabei entsteht drachenstarkes Neues – dragons@music
Diese Arbeit hat etwas ausgelöst. Die Idee, die Metabotschaften alter – und neuer – Märchen zu vertonen, um sie den Menschen noch leichter wieder zugänglich zu machen. Was als reine Analysearbeit begann, hat eine eigene musikalische Form gefunden.
Mehr dazu bei [dragons@music] (Link folgt).